Warum es Sinn macht, Regenwasser für den Garten zu sammeln

Regentropfen

Regen ist die natürlichste Art der Bewässerung von allen Grün- und Blühpflanzen des eigenen Gartens. Doch leider ist der Niederschlag nicht immer dann verfügbar, wenn er gebraucht wird. Das Sammeln von Regenwasser macht daher Sinn. Denn Regenwasser besitzt gegenüber dem herkömmlichen Leitungswasser einige Vorteile.

Warum Regenwasser gut für Pflanzen ist

Im Gegensatz zu unserem Trinkwasser aus der Leitung ist das Regenwasser naturbelassen und somit sowohl frei von Kalk oder anderen Zusätzen. Denn oft enthält das Leitungswasser keimtötende Bestandteile, die nachträglich hinzugefügt wurden und die Pflanzen schädigen können. Des Weiteren verändert sich der Säuregehalt des Bodens, wenn regelmäßig mit dem Wasser aus unserer Leitung gegossen wird. Denn die Zusätze aus dem Wasser reichern sich nach und nach im Boden an und können auf natürlichem Wege nicht mehr abgebaut werden.

Denn unser Leitungswasser stammt aus dem Grundwasser und somit aus Tiefen der Erde, wo es oftmals durch unterschiedliche Bodenschichten geflossen ist. Dabei nimmt es Bestandteile aus den jeweiligen Bodenarten in sich auf. Dadurch reichert sich unser Trinkwasser mit die Mineralstoffe und Spurenelemente an. Was für die menschliche Ernährung vorteilhaft ist, können nicht alle Pflanzen vertragen. Wegen ihrer speziellen Beschaffenheit ist das natürliche Regenwasser die einfachste und gesündeste Gießalternative.

Regen hingegen hat einen niedrigen Basenbereich

Der Härtegrad von reinem Regenwasser liegt fast bei Null, da es keine gelösten Erdalkalisalze enthält. Es besitzt somit die Reinheit von destilliertem Wasser. Denn Regenwasser wurde als Wasserdampf in den Wolken transportiert, bevor es als Niederschlag auf der Erde landete. Anschließend versickert es im Boden oder verdunstet und steigt als gefilterter Wasserdampf wieder in den Himmel auf. Der Kreislauf schließt sich.

Letztendlich ist das Regenwasser umsonst verfügbar

Sauberes Leitungswasser wird immer kostbarer. Die Wasserbetriebe lassen sich diese natürliche Ressource teuer bezahlen. Für einzelne Blumentöpfe auf Balkon und Terrasse ist das Gießen mit Leitungswasser noch vertretbar. Wer aber auf Dauer einen ganzen Garten damit versorgen möchte, müsste tief in die

Wasserpumpe

Mittels Schwengelpumpe wird das Wasser hoch gepumpt

Tasche greifen. Regenwasser ist da die bessere Möglichkeit, seinen Pflanzen etwas Gutes zukommen zu lassen. Wenn man es denn in genügender Menge zur Verfügung hat.

Regenwasser zu sammeln, ist in unseren Breiten und der heutigen Zeit keine Kunst mehr. Was in der Vergangenheit nur dank einer Regentonne möglich war, kann heute weitaus unauffälliger und ertragreicher erfolgen. Zum Beispiel mit einer Zisterne aus Kunststoff, die in der Erde vergraben wird und somit das Erscheinungsbild des Gartens nicht negativ beeinträchtigt. Ein weiterer Vorteil dieses hermetisch abgedeckten Wassertanks ist, dass sich keine Mückenlarven ansammeln können, die anschließend den Gartenbesitzern als Blutsauger die lauen Sommerabende im Garten vermiesen. Auch ein Verdunsten oder gar Verschmutzen ist nicht möglich, das eingefangene Regenwasser kann in seiner vollen Qualität zum Gießen aller Pflanzen verwendet werden.

Fazit: Das Gießen von Bäumen und Pflanzen mit Regenwasser ist besonders umweltfreundlich und preisgünstig, sofern der Niederschlag sachgemäß aufgefangen und gesammelt wird. Der Fachhandel sowie der Internetmarkt bieten eine große Auswahl an Sammelbecken an. Eine Zisterne aus Kunststoff ist witterungsbeständig und lässt sich auch gut im Boden versenken. Mittels Tauchpumpe kann das Regenwasser dann bei Bedarf auf die Beete gebracht werden.

 

Ähnliche Beiträge